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Isao Tomita
Der japanische Musiker Isao Tomita stauchte die Lichtkurven veränderlicher Sterne 1984 arg zusammen, um daraus Modulationskurven für den Synthesizer zu formen. Von diesem stellaren Ensemble begleitet, ließ er in seinem Album Dawn Chorus Werke von Villa-Lobos, Bach, Rachmaninow und Pachelbel erklingen.Die Veränderlichen AD Leonis, V371 Orionis und EV Lacertae bildeten die Streichergruppe, RV Tauri saß an der Orgel, UV Ceti spielte Oboe. Den Sopran steuerten W Virginis und Delta Cephei bei.
Delta Cephei gab den Cepheiden seinen Namen. Dies ist eine Klasse von Sternen, mit denen die Distanz des Andromedanebels bestimmt und so die Existenz fremder Milchstraßensysteme nachgewiesen wurde. Mein Buch Helden des Himmels erinnert an die spannende Geschichte.
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1984 setzte Isao Tomita sein Werk The Mind of the Universe im Linzer Donaupark in Szene. Es erzählte höchst spektakulär von der Entstehung, der Entwicklung und der Zukunft unseres Kosmos.
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